Künstliche Intelligenz dringt in viele Bereiche – im Zentrum steht weiterhin der Mensch

Künstliche Intelligenz (KI) ist längst keine Zukunftsvision mehr. Auch wenn sie in vielen Bereichen noch am Anfang steht, dringen selbstlernende Algorithmen in immer mehr Bereiche des persönlichen und geschäftlichen Lebens. Sie helfen, bessere Entscheidungen zu treffen, effizienter zu arbeiten und bieten das Potenzial für komplett neue Geschäftsmodelle.

Ende März trafen sich Experten und Wissbegierige für das Thema Künstliche Intelligenz auf der Handelsblatt KI Summit und diskutierten über den Stand der Forschung, konkrete Anwendungsgebiete, notwendige Rahmenbedingungen aber auch damit einhergehende gesellschaftliche Veränderungen und Risiken. Am Rande der Konferenz sprachen wir mit Experten von Bosch, Wacker Chemie und der Deutschen Bahn und haben uns einmal umgehört welche Themen sie aktuell beschäftigen.

Nach einer Gartner Studie nutzen 37% der Unternehmen weltweit künstliche Intelligenz, allein im vergangenen Jahr hat sich die Anzahl verdreifacht. Dies wird auch an den Beispielen auf der KI Summit sehr deutlich. KI hilft, große Datenmengen zu verarbeiten, zu analysieren, Muster zu Erkennen und Aufgaben zu automatisieren. Virtuelle Assistenten wie Chatbots werden von Reiseveranstaltern, Versicherungen oder Banken für Auskünfte, Beschwerden oder Buchungen eingesetzt. 

Zahlreiche Anwendungsbeispiele gab es auch auf der KI Summit: Wacker Chemie setzt auf die Vernetzung von Maschinen, Cloud Computing und KI, um so z.B. Eigenschaften neuer Chemikalien zu testen und mit Forschungsergebnissen abzugleichen. Die Deutsche Bahn will zukünftig mit Hilfe von Sensoren Störungen auf den Gleisen erkennen und automatisch deren Beseitigung sowie die Umleitung der Züge steuern. „Maintenance on demand“ soll Wartungsbedarf in Zügen automatisch erkennen und vorhersagen. Ersatzteile kommen – teilweise schon jetzt – aus dem 3D-Drucker und werden automatisch zum benötigten Ort geliefert. Auch in produzierenden Unternehmen hilft KI den optimalen Wartungszeitpunkt für Anlagen zu bestimmen und so Ausfallzeiten zu minimieren. In der Landwirtschaft unterstützt KI dabei, optimale Zeiten für Aussaat und Ernte sowie Düngemengen zu bestimmen. Im chinesischen Hangzhou wird bereits der Verkehr mit KI, die u.a. Ampeln und Verkehrszeichen steuert, geregelt, um Stauaufkommen zu senken und z.B. bei Notfällen Feuerwehr und Rettungskräfte schneller zum Zielort zu lotsen. Das Startup iSpace will mit Hilfe von KI gar den Weltraum erobern und bis 2020 ein Leben auf dem Mond ermöglichen.

Anwendungsbereiche für künstliche Intelligenz gibt es in nahezu allen Branchen. Immer wieder stehen Unternehmen aber vor der Herausforderung, qualifizierte Spezialisten und Führungskräfte für die Umsetzung zu finden. Je mehr Unternehmen in diesen Bereich vordringen, desto enger wird der Markt. Zukünftig werden sie nicht darum herumkommen, ihre eigenen Mitarbeiter zusätzlich zu entwickeln. Der Schlüssel für die erfolgreiche Implementierung von KI ist, mit den Worten von Alfons Riek (Festo): „Bildung, Bildung, Bildung“. Dies gilt allerdings nicht nur für Technologie- und Datenspezialisten. Die Arbeitswelt wird sich grundlegend verändern, Tätigkeiten verschieben sich, einige Berufe wird es zukünftig vermutlich nicht mehr geben, neue Berufe sind im Entstehen. Um darauf vorbereitet zu sein, muss sich letztendlich jeder Einzelne mit dem Thema auseinandersetzen und zum qualifizierten Anwender werden. Es ist wichtig, ein Verständnis dafür zu entwickeln, welche Arten von KI es gibt, wie sie funktionieren, welches Potenzial in ihnen steckt aber mindestens genauso, wo ihre Grenzen liegen.

Künstliche Intelligenz bietet viel Potenzial unser Leben nachhaltig zu verändern. Noch – so auch der Tenor auf der KI Summit – kann sie den Menschen aber nicht ersetzen. Umso wichtiger wird es in Zukunft sein, sich weiterzubilden und in Talente zu investieren. Es braucht Visionäre, Digitale Vorreiter und die Förderung von Talenten. Bei ThinkHeads kennen wir diese Herausforderungen aus der Zusammenarbeit mit unseren Mandanten. Diese setzen dabei häufig auf Input außerhalb ihrer Branche und vertrauen bei der Besetzung neuer Positionen auf unser exzellentes Netzwerk. Wir kennen Entscheider und digitale Talente und begleiten Sie gerne bei der Definition von neu entstehenden Positionen.

Maria Lepke HireWorks | ml@hireworks.de | www.hireworks.de

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